Der Umzug in den Gnadenhof

Endlich war es soweit! Die winterfesten Häuschen mit Innenhütte wurden angeliefert, die Terrasse vor dem Haus befestigt und dann konnte der Umzug von unseren drei Fellnasen in den Gnadenhof erfolgen.

Ascart, Timbo und Pascha packten ihre sieben Sachen – Decken, Tennisbälle und was halt so dazu gehört – und nahmen ihre Hütten im Erstbezug in Beschlag.

Nachdem sich alle häuslich eingerichtet hatten, ging es auf eine kleine Erkundungstour, was das Gelände denn so zu bieten hat. Dieses wird noch mit einigen Dingen, wie Baumstämmen oder großen Steinen, bestückt.
Und natürlich war man auch besonders neugierig auf seine neuen Nachbarn. Nach einer anfänglichen kleinen Stänkerei, in der man erst einmal sein Revier absteckte, klappte es dann richtig gut. Vielleicht hätte man sich noch lieber die Gesellschaft einer Dame gewünscht anstatt einer Boygang, aber die Vorteile überwiegen. Unsere Hunde fühlen sich da rundherum wohl! Was für ein Platz – einfach herrlich.
Wir freuen uns jedenfalls riesig für unsere Schützlinge. Besonders Ascart, unser Langzeitsitzer, kann nun endlich etwas mehr Freiheit genießen, auch außerhalb der täglichen Spaziergänge.

Für die drei Bewohner suchen wir nun Paten. Selbstverständlich suchen sie auch weiterhin ein neues Zuhause, aber das ist wohl leider etwas schwieriger, da alle drei keine Knuffelhunde sind, die auf jeden freudig zustürmen. Alles über den Charakter unserer Fellnasen können Sie auf der Vermittlungsseite erfahren.
Sie sehen, die Patenschaft wird nicht in dem Sinne verlaufen können, dass Sie den Hund besuchen, mit ihm spielen, schmusen, ihn pflegen und so weiter. Für Ascart benötigt man, um ihn auszuführen, den Sachkundenachweis. Ansonsten schmust er auch eher, wenn er das mag – er kann da etwas stur sein und einen völlig ignorieren 🙂 Bei Timbo und Pascha muss generell erst einmal einige Zeit aufgewendet werden, um überhaupt das Vertrauen der beiden zu gewinnen.
Es würde sich bei der Patenschaft also hauptsächlich um eine rein finanzielle Unterstützung handeln, die wir für Futter, mal einen besonderen Leckerbissen, Tierarztbesuche und so weiter verwenden. Aber selbstverständlich ist das nicht weniger wichtig.
Vielleicht würden Sie gern etwas für ein Tier tun, haben aber nicht die Zeit und Möglichkeit, sich selbst darum zu kümmern. Dann wäre diese Patenschaft genau das Richtige für Sie. Oder verschenken Sie eine Patenschaft an einen Tierfreund – diese freuen sich über so etwas immer.

Selbstverständlich können Sie die Hunde auch während der Öffnungszeiten gerne besuchen und einfach schauen, wie es Ihrem Schützling geht. Samstags zum Beispiel erzählen wir Ihnen dann bei einer Tasse Kaffee gerne alle Neuigkeiten.
Bei Interesse bitten wir Sie, sich an Sandra Kuschewski (sandra.kuschewski@tierheim-hilden-ev.de) zu wenden oder einen Onlineantrag auszufüllen. Sie erhalten dann eine Bestätigung der Patenschaft und jedes Jahr einen kleinen Bericht über das Tier und ein aktuelles Foto.
Wir würden uns riesig freuen, wenn unsere Jungs einen eigenen Paten bekommen würden. Und natürlich können wir jede Unterstützung sehr gut brauchen.

Herzliche Grüße
Manja Bretschneider