Keks Vermittelt!

Border Collie-Jack-Russel-Terrier-Mix
männlich
geb. Juli 2016
18.03.2017

Unser Keks kommt ursprünglich von einem Vermehrer und  das arme Kerlchen wurde misshandelt. Er zeigt dies durch Unsicherheit und Angst, zum Beispiel vor der Leine. Er wurde aggressiv und ging auf alles los, was sich bewegte. Er meinte das auch durchaus ernst und zwickte dann.

Eine Familie, die bereits seinem Bruder ein Zuhause gab, nahm ihn dann auf. Sie haben viel mit Keks gearbeitet und auch schon Fortschritte erzielt. Im Endeffekt waren sie aber einfach zu unerfahren und gnadenlos überfordert, da es auch die ersten Hunde waren.

Manchmal zeigte er bei seinem Bruder und anderen Hunden Übersprungshandlungen. Ebenso bei einigen Passanten. Mittlerweile lässt er sich hier aber gut unterbrechen. Wir wünschen uns für ihn ein Zuhause ohne andere Hunde und auch ohne Kinder. Mit der vorhandenen Katze gab es keine Probleme.

Keks hat wahnsinnig viel Freude daran zu lernen. Er kann auch schon einiges, wie z. B. Sitz, Platz oder dreh dich. Auch über die Leine hopst er mittlerweile und verliert immer mehr die Angst vor dieser. Leckerchen liebt er über alles und tut dafür auch fast alles. Diese kann man prima einsetzen, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Das neugierige Kerlchen möchte gefallen, weiß aber nicht so richtig wie. Er reagiert gut auf Körpersprache und bindet sich auch schnell. Allerdings sind Voraussetzung hierfür wirklich souveräne, ruhige und konsequente Menschen. Hat er einmal Vertrauen in seinen Menschen gefasst, lässt er sich prima führen. Natürlich muss man dennoch immer auf Keks achten und eine Stange Arbeit kommt auf die neuen Besitzer ebenfalls zu. Aber es wird sich lohnen. Keks ist noch so jung, er braucht nur eine Chance und die richtigen Menschen, die Erfahrung haben und sich über kleine Erfolge freuen.

Was er ebenfalls noch lernen muss ist das alleine bleiben. Bisher pillert er dann aus Protest in die Wohnung. Aber auch dies wird er mit Geduld und Spucke lernen.

Keks sucht einfach Menschen, die ihn durchs Leben führen und die Verantwortung für ihn übernehmen können. Er kann das nicht und vertraut nun auf sie. Gerne können sie Keks bei uns besuchen.

Herzliche Grüße

Manja Bretschneider