Rosi

EKH
weiblich
geb. ca. 2016
Mai 2018
Freigänger

Unsere Rosi kam als Fundtier ins Tierheim. Schnell zeigte sich, dass sie trächtig ist. Anfangs fasste sie recht schnell Vertrauen zu Menschen, war aufgeschlossen und genoss ihre Streicheleinheiten. Kurz vor der Geburt änderte sich das. Sie zeigte sich eher skeptisch.

Als ihre drei Babys zur Welt kamen wirkte sie Menschen gegenüber eher angespannt, misstrauisch. Den Pflegern hat sie das Leben so recht schwer gemacht, zeigte sie sich doch stets angriffsbereit.

Ihre Kitten hingegen hat sie von Anfang an liebevoll umsorgt, großgezogen und erzogen. Rosi ging ganz wunderbar und liebevoll mit den Kleinen um, war wirklich eine Vorzeigemama.

Mittlerweile hat sie sich auch etwas gefangen, greift ihre Menschen nicht mehr an. Die Kleinen sind vermittelt.

Wenn Rosi satt und zufrieden ist, kann man ihr in ruhigem Ton zusprechen und zeigen, dass gar nichts passiert. Sie zieht sich dann an den Rand des Zimmers zurück oder setzt sich auf ein Regal und beobachtet alles, was vor sich geht.

Wir denken, dass sie sich nach und nach wieder fasst, das Vertrauen zurück gewinnt und wieder die süße und liebe Maus wie anfangs wird.

Sie sucht ein Zuhause in dem sie ebenso liebevoll umsorgt wird, wie sie es für ihre Kleinen getan hat. Egal wie sie sich nun charakterlich entwickelt. Menschen mit Einfühlungsvermögen sind hier gefragt.

Herzliche Grüße

Manja Bretschneider

Nachtrag unserer Katzenkuschlerin 20.02.2019: Rosi hat sich charakterlich absolut wieder zum positiven entwickelt. Sie steht total auf Leckerchen . Anfangs schmissen wir ihr diese zu, um sie nicht zu bedrängen. Mit der Zeit kam sie dann immer näher und man durfte ihr kurz über das Köpfchen streicheln. Irgendwann freute sie sich schon wenn man kam und zeigte sich immer aufgeschlossener und netter. Die Streicheleinheiten wurden entsprechend länger. Mittlerweile ist Rosi eine richtige Schmusekatze geworden. Wenn man sich hinsetzt springt sie sofort auf den Schoß, macht es sich gemütlich und genießt ihre Streicheleinheiten, die sie so lange nicht hatte, in vollen Zügen. Es ist, als wenn sie nun alles aufholen möchte. Sie kann gar nicht genug bekommen und schaut einen dabei ganz intensiv an. Zum Schluss leckt sie einem als Dankeschön die Hand ab, Momente bei denen einem das Herz aufgeht….