Jetzt mehr Tierschutz

Welttierschutztag (4.10.2021) nach der Bundestagswahl

 Tier-und Naturschutzverein Hilden e.V.

Der Welttierschutztag am 4. Oktober stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Bundestagswahl und der aktuellen Sondierungsgespräche. Die dringenden tierschutzpolitischen Forderungen richtet der Tier- und Naturschutzverein Hilden e.V. gemeinsam mit allen 740 Mitgliedsvereinen des Deutschen Tierschutzbundes an die potentiellen Koalitionäre. Unter dem Motto: „Jetzt mehr Tierschutz!“ macht sich der Tier- und Naturschutzverein Hilden e.V. unter anderem für einen besseren Schutz von Heimtieren stark.

„Der Tierschutz hat an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen und muss daher auch im Koalitionsvertrag eine entscheidende Rolle spielen“, sagt Michaela Hoppe, Vorsitzende im Tier- und Naturschutzverein Hilden e.V. Eine der Kernforderungen der Tierschützer: Tierheime müssen besser finanziell unterstützt und das Ehrenamt gestärkt werden. „Durch unermüdliches ehrenamtliches Engagement stellen wir Tierschützer sicher, dass das Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz durch die Gesellschaft gelebt wird. Dabei übernehmen wir auch Aufgaben der öffentlichen Hand, erhalten dafür aber keine angemessene Vergütung durch Kommune, Kreis oder Land. Wir fordern deshalb ein Bekenntnis zur wichtigen Arbeit in den Tierschutzvereinen und Tierheimen sowie die dringend nötige finanzielle Unterstützung bei der Erfüllung des Staatszieles Tierschutz“, so Michaela Hoppe.

Immer wieder sind Tierheime auch durch den illegalen Welpenhandel betroffen, der durch den Corona-bedingten Haustierboom einen enormen Aufschwung erfuhr. „Wir erwarten von der zukünftigen Regierung, dass der illegale Handel mit Welpen massiv bekämpft wird. Es braucht mehr als Runde Tische und PR-Kampagnen“. Aus Sicht der Tierschutzschützer ist ein Verbot des Tierhandels auf Online-Verkaufsplattformen überfällig, ebenso eine Heimtierschutzverordnung, die unter anderem Zucht und Handel mit Tieren verbindlich regelt.

Grundsätzlich muss dem Tierschutz aus Sicht, der im Deutschen Tierschutzbund organisieren Tierschutzvereine, mehr Bedeutung zugemessen werden. Sie fordern daher die Einführung einer Stabsstelle Tierschutz, mit direktem Zugang ins Kabinett. Tiere in der Landwirtschaft müssten besser geschützt und Tierversuche durch Alternativmethoden ersetzt werden. Alle tierschutzpolitischen Forderungen formuliert der Deutsche Tierschutzbund auf der Website seiner aktuellen Bundestagswahl-Kampagne „Mein Schicksal – Deine Wahl“.

 

Euer Tierheim-Hilden Team