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August 2021- Unsere Kranken bekommen ein neues Zuhause (Projekt erfolgreich abgeschlossen)

Während noch am Atrium gearbeitet wird, haben wir mit der Umsetzung eines weiteren Projektes begonnen, der Sanierung unserer Kleintierquarantäne. Der Ausbau des Rohbaus zur Kleintierquarantäne ist damals in Eigenregie erstellt worden und ist in die Jahre gekommen. Lose und kaputte Fliesen, ein teilweise undichtes Dach, ein dunkler Raum. Nicht das, wo sich Tiere wohlfühlen und schnell wieder gesund werden können.

Zu Beginn der Planungen wurden die notwendigen Anforderungen an eine solche Quarantäne, sowie die Vorstellungen und Wünsche der Mitarbeiter und der Leiterin der Quarantäne, eingeholt.

Svenja und unser Tierretter und stellvertretender zweiter Tierheimleiter, Bodo Matthiessen, haben ihre Vorstellungen bezüglich der Abmessungen der einzelnen Boxen und der Gestaltung der Quarantäne zu Papier gebracht. Da der Raum doch sehr dunkel war, wurde der Wunsch nach einem zusätzlichen Fenster geäußert. Um keine Wandfläche und damit Platz für Quarantäneboxen zu verlieren, ist sich auf eine Lichtkuppel geeinigt worden.

Unser 2. Vorsitzender, Siegfried Hornig, hat erneut einen Antrag für Fördergelder an die LANUV

gestellt, wir sind abermals berücksichtigt worden und werden mit unglaublichen 42.450,- € unterstützt. Alle Mühen zur Erstellung der notwendigen Unterlagen haben sich wieder einmal gelohnt. Da zu unseren Unterstützern und Helfern nun auch eine Architektin sowie ein ehemaliger Bauleiter und Bauplaner gehören, mussten wir nicht einen anderen Architekten beauftragen und werden so Kosten in Höhe von ca. 12.000 € einsparen.

Vor ca. 4 Wochen wurde mit den vorbereitenden Maßnahmen gestartet. Es musste eine Übergangslösung für die nicht mehr zu Verfügung stehende Quarantäne gesucht und eingerichtet werden. Unsere Leiterin der Kleintierquarantäne, Svenja, hatte dafür schnell eine Lösung gefunden.

Am 26.07. wurde mit den Baumaßnahmen durch die Fa. Rother Fliesenleger-Fachbetrieb GmbH & Co. KG begonnen. Die alten, aus Beton und Mauerwerk, errichteten Gehege wurden abgebrochen, die alten Wand- und Bodenfliesen entfernt und die Zwischendecke demontiert.

Der Boden wurde abgeschliffen und gespachtelt, dann wurde mit dem Aufbau der neuen Gehege begonnen. Im Anschluss müssen noch die Wand- und Bodenfliesen verlegt werden, die Gehege werden noch mit Fliesen ausgekleidet werden, die alte Dacheindeckung muss entfernt und durch eine neue Eindeckung mit Lichtkuppel ersetzt werden, diverse Stromkabel müssen verlegt werden, Installationsarbeiten für Wasser, Abwasser und Heizung werden folgen, Anstricharbeiten, und, und, und.

Es wird also noch etwas dauern, bis alles fertig ist. Wir nehmen Sie weiter mit auf den Weg bis zur Fertigstellung.

 

Es sind zwar erst ein paar Tage vergangen seit dem letzten Bericht, aber es hat sich einiges getan. Die einzelnen Gehege sind innen und außen vollständig gefliest, die Wand- und Bodenfliesen sind verlegt und verfugt, ebenso ist der hintere kleine Raum fertig gestellt worden. Dieser soll auf der einen Seite mit einer Spüle versehen und auf der anderen Seite mit einem kleinen Behandlungstisch ausgestattet werden, um Medikamente zu verabreichen oder um ggf kleinere Verbände zu wechseln.

Als nächstes kommt nun die alte Dacheindeckung runter und wird durch neue Sandwichplatten ersetzt. Hier warten wir immer noch auf die Lieferung der Materialien, die sich nun schon seit über 6 Wochen verzögert. Nach letzten Aussagen sollen die Materialien nun aber in ca. 3 Wochen bei uns eintreffen. Im Anschluss, nach den Dachdeckerarbeiten werden die restlichen Anstricharbeiten durchgeführt. Die Gitterfronten der Gehege sind ebenfalls auf gemessen und bestellt. Zwischendurch müssen noch neue Stromleitungen verlegt, Steckdosen und Lichtschalter montiert werden. Ebenso muss unser Installateur noch die Warm- und Kaltwasserleitungen verlegen, sowie den Heizkörper versetzen und anschließen. Wir nähern uns langsam, aber sicher dem Ende.

Und alles nur Dank der Fördergelder der LANUV.

Wenn alles fertig gestellt ist, wird es eine der schönsten, aber zweckmäßigsten Kleintierquarantänen sein.

Im selben Maße wie sich die Lieferung der Materialien verzögern, haben sich die Materialpreise stetig erhöht. Die vor Baubeginn errechneten Umbaukosten werden um Einiges überschritten, so dass wir möglicherweise andere, genauso notwendige Sanierungsmaßnahmen, verschieben müssen, bis unsere Sanierungskasse sich wieder erholt hat.

 

Herzliche Grüße

Günter Dehnert & Ihr Tierheim-Hilden Team